Projekte rund um die Schule:

 

 

 

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Balancier- und Hangelparcours

 

Die Elternschaft der Albert-Schweitzer-Schule in Limburg zeigte sich in Spendierlaune und errichtete auf dem Schulhof vor allem für die jüngeren Schüler einen Balancier- und Hangelparcours.

In einer vorangegangenen Schulelternbeiratssitzung hatten sich vor allem die Schulelternbeiratsvorsitzende Frauke Ohlde, deren Stellvertreterin Karin Fricke sowie die Beisitzerin Karin Junk-Eich stark gemacht für einen pädagogisch bewußter geprägten Aktionsfreiraum für Schüler auf dem Schulhof. Der Schulhof – dies war die allgemeine Auffassung in der Schulelternschaft – sollte noch deutlicher als ein sinnvoller Freiraum für spontanes Spielen, für die Entfaltung von Fantasie, für elementare soziale Erfahrungen und für die Ausbildung eines vielseitigen kindlichen Bewegungsrepertoirs gestaltet sein.

Finanziert wurde die lobenswerte Aktion durch den Erlös aus dem Verkauf im Rahmen der Elternaktion „Gesundes Frühstück“, die an mehreren Tagen in der Woche von besagten Eltern in den Pausen an der Albert-Schweitzer-Schule durchgeführt wird.

Der Firma „Ohlde Individuelle Gartengestaltung“ aus Hünfelden gebührt dabei ein besonderer Dank, denn ohne deren fachmännische Unterstützung wäre dieses Projekt, den Spielraum „Schulhof“ als einen Ort des Spiels, der Entdeckung und des Ausprobierens stärker zu prägen, nicht möglich gewesen.

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„Aus-Zeit-Einrichtung“ (<-- klick mich)


Fördermaßnahme an der Albert-Schweitzer-Schule -innerschulische Interventionsmaßnahme-

 

Einleitung

In alter und neuerer Literatur über die Beschu­lung „schwieriger Schüler/innen“ wird die Einfüh­rung von Strukturen gefordert, welche Halt ge­ben. Lehrkräfte sollen verlangte Verhaltensregeln durchsetzen und zwar nicht durch stundenlanges Diskutieren bzw. andauernde Appelle an die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler, wel­ches häufig in einer Eskalation endet, sondern durch das Setzen von klaren Zeichen. Der „ge­waltlosen“, nicht eskalierenden Intervention wird die volle Aufmerksamkeit geschenkt. Ein taugliches Instrument für das Setzen von klaren Zeichen ist der Unterrichtsausschluss. Dies allerdings bereits zu einem Zeitpunkt, bevor der Schüler, die Schülerin von sich aus dieses Zeichen setzt und z.B. den Unterricht verlässt. Unterrichtsausschluss ist eigentlich das Einges­tändnis, dass die Schule an einen Punkt kom­men kann, an dem mit „Verständnis“ und weite­rem „Verstehen wollen“ nichts mehr erreicht wird. Der Unterrichtsausschluss im Sinne unserer „Aus-Zeit-Einrichtung“ ist jedoch nicht zu verste­hen als Strafe oder Ausgrenzung. Er ist Aus­druck einer Haltung, die dem Schüler oder der Schülerin sagt: „Du bist uns nicht egal. Es ist uns nicht gleichgültig, wenn du dir deine Zukunft erschwerst. Wir werden dir eine Chance geben und die dazu notwendigen Schritte begleiten“. „Auszeit“ sucht in einer (drohenden) Eskalation somit den erneuten Eingang zur Schule. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, dient der Unterrichtsausschluss der Förderung sozialer Kompetenzen und ist somit weit mehr als eine disziplinarische Maßnahme. Die Maßnahme bewirkt eine Entlastung und eine Verschnaufpause für alle Beteiligten. Ein Schüler der nicht auf die Lehrerin bzw. den Lehrer hört, den Unterricht stört und ständig Ärger macht, wird zwangsläufig zur Belastungsprobe. Hinzu kommt, dass Ermahnungen oder Androhungen von Strafen häufig so gut wie keine Wirkung zei­gen und es oft keine Basis gegenseitigen Re­spekts gibt. Unsere Grundhaltung bezüglich dieser Maß­nahme ist einerseits die Ablehnung von destruk­tivem Verhalten, andererseits der respektvolle Umgang miteinander.

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